Rainer Jund beschreibt in “Tage in Weiß” seinen Alltag als Arzt in einer Klinik. In vielen Episoden erfahren wir, wie nah Leben und Tod beieinander liegen und wie verletzlich der Mensch ist. Das ist an vielen Stellen durchaus bedrückend und sehr bewegend. Und wir erfahren, wie unmenschlich der Klinikalltag sein kann. Als roter Faden zieht sich die Liebe zu einer Kollegin, die erobert werden will, durch den Roman. Mich hat der Stil an Ferdinand von Schirach erinnert, nur deutlich poetischer wie es das Wunder des Lebens verdient. Nach jedem Kapitel habe ich mir gesagt: “Eins kann ich noch lesen”, so soghaft ist es geschrieben. Und so war das Buch ratzfatz durchgelesen. Ganz großartig!

 

 

Taschenbuch, 12,--  EUR *)

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